Morgenstund hat Gold im Mund

 Morgenstund hat Gold im Mund

 

 

Diesen Spruch kennen wohl alle.

Ob das wohl stimmt?

Das wollte ich selber ausprobieren. Also bin ich an einem Sonntag um 05.00 Uhr aufgestanden, hab mich angezogen, ein Redbull und eine Milchschnitte geschnappt, um mich anschliessend auf den Weg zu machen. Nach einer knappen Viertelstunde, bin ich auf der Erhöhung angekommen von wo aus ich meine Versuche beginnen wollte.

 

 

Eines kann ich sagen. Geht am Morgen um halb Sechs einmal an einem Bauernhof vorbei. Nicht das man sich total bescheuert vorkommt. Ich hatte die ganze Zeit nur ein Gedanke: Hoffentlich

ist hier kein Hund auf dem Hof. Sicherlich bin ich schon ein dutzend Mal mit dem Bike vorbeigefahren und wüsste, dass hier Keiner ist. Aber man! Was würden die Anwohner denken wenn am Morgen in dunkler Nacht der Hund das ganze Haus wecken würde.

Oben angekommen habe ich erst einmal mein Stativ ausgepackt. Endlich konnte ich mein neues Stativ ausprobieren. Genau richtig um mit meiner Sony A6000 gute Bilder von den Sternen zu machen… oder zu versuchen.

 

Die erste halbe Stunde habe ich mich wie oben erwähnt, in der Sternenfotografie versucht. Für den Anfang nicht schlecht. Ich war überrascht wie viele Sterne man fotografieren kann, ohne dass man sie mit dem Auge erkennen kann.

Anschliessend habe ich die blaue Stunde genutzt. Die blaue Stunde ist die eine Stunde bevor die Sonne auf oder unter geht. In diesem Zeitabschnitt ist der Himmel in etwa gleich hell, wie die künstlichen Lichtquellen der Strassenlaternen, der Autos und den leuchtenden Fensterscheiben. Diese Zeit ist besonders gut geeignet um Landschaftsfotos zu machen, weil wir hier nicht so starke Kontraste und Helligkeitsunterschiede haben, wie wir sie haben wenn die Sonne am Himmel steht.

 

Es war wundervoll. Nicht nur das Fotografieren. Die Stille der Nacht in der Dunkelheit. Wie der Tag erwacht und leben aufkommt. Die Vögel hört man erwachen, die Lichter in den Häusern werden angemacht, Autos kommen auf die Strasse und der Tag beginnt als die Sonne hinter dem Berg aufgeht.

 

Ich kann es Jedem nur empfehlen. Den Sonnenaufgang für sich alleine zu haben. Der Natur zu lauschen und einmal zu beobachten wie schnell ein Sonnenaufgang wieder vorbei ist und der Tag beginnt.

 

 

 

Geht raus und geniesst die Natur auch wenn ihr sonst keinen grossen Bezug zur Natur habt. Ihr werdet sehen wie oft wir die Augen vor etwas so „Einfachem“ verschliessen.

 

 

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Christian Lötscher

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