Mit guter Planung das Leben erleichtern.

Mein bester Versuch den Supermond zu fotografieren.
Mein bester Versuch den Supermond zu fotografieren.

Am Abend des Supermond’s haben viele enttäuscht in den Nebel geschaut. Genau an diesem Abend, habe ich erkannt, wie wichtig eine gute Planung sein kann.

 

Dank meiner sorgfältigen Vorbereitung, war es mir möglich, genau zu bestimmen wann und wo ich den Mond sehen kann. In nur drei Schritten, werde ich euch zeigen, wie ihr das ganz einfach machen könnt.

Schritt 1: Das Wetter

Zu Beginn kommt der einfachste Schritt. Sucht euch eine gute und zuverlässige Wettervorhersage.

Ich benutze hier zu meistens mehrere verschiedene Seiten. Auf search.ch oder wetter.com könnt ihr zum Beispiel die Vorhersage bis auf die Stunden genau sehen. Genauso könnt ihr den Wetterbericht aus der Zeitung, der Tagesschau oder den Nachrichten aus dem Radio benutzen.

Schritt 2: Wolken und Niederschlagsradar

Bis um ca 19.10 Uhr war die ganze Gegend in einer Suppe aus Nebel.
Bis um ca 19.10 Uhr war die ganze Gegend in einer Suppe aus Nebel.

Wenn ihr nicht nass werden wollt oder wie am Montag keinen bedeckten Himmel gebrauchen könnt, dann benötigt ihr eine Wolken- oder Niederschlagskarte. Diese kann euch genau zeigen um welche Zeit die Wolken wo stehen.

Hier benutze ich search.ch, um bis zu 24 Stunden im Voraus die Situation zu analysieren.

Schritt 3: Standort bestimmen

 

Jetzt wissen wir, wo wir stehen müssen damit wir den Himmel sehen oder nicht verregnet werden. So können wir nun mit Hilfe von Google Maps oder sogar mit Google Earth unseren potentiellen Standort zum Fotografieren suchen.

Besonders Google Earth finde ich hierzu sehr hilfreich. Ich kann damit eine digitale Nachbildung des Geländes anschauen und mir so bereits im Vorfeld einen Eindruck davon machen.

 

Wie im Vorfeld geplant, war anschliessend so gut wie keine Wolke am himmel zu sehen.
Wie im Vorfeld geplant, war anschliessend so gut wie keine Wolke am himmel zu sehen.

Natürlich sollte jedem bewusst sein, dass keine Planung zu 100% gemacht werden kann. Aber die Chancen auf einen erfolgreichen Fotoalltag steigen erheblich an.

Leider habe ich mich von der Umgebung so sehr verzaubern lassen, dass die Bilder nicht meiner Erwartung entsprechend geworden sind. Aber trotzdem war es das Wert.

Ich kann es euch nur empfehlen. Diese drei Schritte lassen sich natürlich auch am Smartphone umsetzen. Dort hat man sogar noch mehr Möglichkeiten. Aber dazu erzähl ich euch ein anderes Mal mehr.

Die schönsten Bilder sind diejenigen, die man nicht gemacht hat.

Ein Zitat das mich nicht los lässt.

Ein Foto wie bei Tage. Gemacht ohne Sonne aber mit Supermond:-)
Ein Foto wie bei Tage. Gemacht ohne Sonne aber mit Supermond:-)

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Christian Lötscher

Ferrematt 28

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