Eine Nacht auf dem Furggelenstock

Diesen Sommer habe ich mit einer Weiterbildung begonnen. Dadurch habe ich im Moment nicht sehr viel Zeit um in den Bergen zu fotografieren.

 

 Doch endlich war es soweit und ich konnte wieder mal eine Nacht in die Berge gehen. Nach dem ich neulich auf der Ibergeregg gewesen bin habe ich den Furggelenstock von weitem gesehen und ihn als mein nächstes Ziel ausgemacht.

 

 

 

 

 

Obwohl es am Mittwoch noch regnete, wollte ich es mir nicht nehmen lassen nach der Arbeit los zu gehen. Die Sonne schien, die Temperaturen waren ideal doch der Boden war komplett durchnässt. Es war kein schöner Weg hinauf. Drei bis viermal bin ich mit meinen Schuhen ganz im Matsch versunken und mein Rucksack der um die 20 Kilo hatte, machte es mir auch nicht gerade angenehm.

 

Nach rund anderthalb Stunden, bin ich dann ganz oben angekommen und meine Motivation hatte ich grössten Teils auf dem Weg gelassen. Meine Befürchtung hatte sich bestätigt. Hier Oben war es fast unmöglich mein Zelt aufzustellen. Entweder war alles voll Matsch, Kuhmist oder es gab einfach keine ebene Fläche. So machte ich erstmals eine Pause und machte die ersten paar Bilder. 

 

 

 

 

 

 

Weil es in der Nacht nur 3° Celsius werden sollte, wäre es keine gute Idee gewesen nur im Schlafsack zu übernachten. Also machte ich mich auf den Rückweg und schlug dann mein Zelt etwa 100 Meter unter dem Spitz auf.

Nicht ideal aber es geht. 

 

Kurz nach dem Aufstellen des Zeltes ging es bereits los mit dem Sonnenuntergang. Man merkt das es bereits Herbst ist. Im Sommer hatte ich meistes noch eine Stunde Zeit bis es soweit war. Aber heute ist der Sonnenuntergang bereits um 19.20 Uhr. Also nahm ich erst Mal die Kamera und machte ein paar Bilder von meinem Zelt und der Umgebung. 

 

 

 

 

 

 

 

Als die Sonne dann verschwunden war und der blaue Himmel sich schwarz färbte machte ich mich an mein Abendessen.

 

In der Nacht wurde es ziemlich kalt. Besonders als ich in der Nacht auf die Toilette musste, dauerte es etwas länger, bis ich all meine Sachen wieder angezogen hatte. Bei etwa 0° Celsius konnte ich meine Thermowäsche, mein T-Shirt, ein warmer Pullover und zwei warme Jacken sehr gut gebrauchen. 

 

 

 

 

 

Als ich am Morgen um 05.30 Uhr aufgestanden bin, war der Boden oberflächlich gefroren. Doch als dann die Sonne langsam über die Berge ragte, wurde es dann schnell wieder warm und das Eis und  der Tau schmolzen dahin. 

 

Nach dem ich meine Bilder gemacht und mein Zelt wieder zusammen gepackt hatte, habe ich mich dann um  09.30 Uhr auf den Rückweg gemacht. Zum Glück war dieser inzwischen schon einiges besser zum Laufen als noch am Tag zuvor. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei diesem Ausflug habe ich ein paar Sachen gelernt.

 

  • - Reinige und Imprägniere deine Wanderschuhe mehr.
  • - Die Zeit für Mützen und Handschuhe ist gekommen.
  • - Ein kleineres Zelt und ein wärmerer Schlafsack würden nicht schaden.
  • - Matsch ist mühsam.

 

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Christian Lötscher

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