Der richtige Umgang mit der Natur...

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Gerade in dieser besonderen Zeit gehen viele nach draussen in die Natur. Wer geniesst es nicht, ein schöner Spaziergang am See, im Wald oder in den Bergen?

 

Doch dies hat auch immer seine Schattenseite. Immer mehr Müll der in der Natur liegen bleibt, Naturschutzgebiete die nicht respektiert werden und Personen, die sich nicht mehr gewohnt sind, sich in der Natur aufzuhalten.

Ich achte besonders auf meinen Fototouren darauf, die Prinzipien von Nature First zu befolgen.

 

 

  • Ich stelle das Wohlbefinden der Natur über die Fotografie.

 

Gerade im Bereich der Tierfotografie ist es auch besonders Wichtig, dass das Wohl der Tiere vor dem Bild steht.

 

  • Ich informiere mich über die Orte, die Sie fotografieren.

 

Wo muss ich welchen Landbesitzer Informieren oder Anfragen? Welche Gefahren bestehen für mich und für andere. Gibt es Tiere oder Pflanzen, in der Umgebung, die einen besonderen Schutz benötigen?

 

  • Ich denke über die möglichen Auswirkungen meines Handelns nach.

 

Im Winter Tiere auf zu schrecken, ist keine gute Idee und kann Tiere in den Tod treiben. Ebenso ist es ein Unterschied wie Ich mich in der Menge aufhalte oder alleine. Nachahmer sind überall zu finden. Nur sind meine Überlegungen und Erfahrungen nicht zwingend dieselben wie die der Nachahmer.

 

  • Ich bin diskret, wenn ich Standorte teile.

 

Das Teilen eines Bildes kann viele Auswirkungen haben. Heute werden Bilder nicht nur dem Freundeskreis gezeigt. Das Internet lässt es zu, Bilder an tausende zu senden. Dies kann schnell dazu führen, dass ein Ort überflutet von Fotografen wird und diese zur Plage werden.

 

  • Regeln und Vorschriften kennen und befolgen.

 

Wo befindet sich ein Naturschutzgebiet und wo darf ich auch mal abseits der Wege gehen?

 

  • Ich befolge das Prinzip von «Lass keinen Müll zurück».

 

Was ich mit in die Natur nehme das kommt auch wieder nachhause. Dazu gehören auch die Resten einer Zigarette. Wer glaubt, seinen Abfall in den Wald schmeissen zu müssen, sollte seinen nächsten Ausflug besser in eine Kehrrichtentsorgungsanlage verschieben und sich dort vergnügen.

 

  • Ich versuche aktiv die Förderung und Aufklärung dieser Punkte, auch nach aussen zu tragen.

 

 

 

Nur zusammen können wir dies Verbessern. Wenn sich jeder an diese einfachen Punkte hält, dann würde es der Natur schon um einiges bessergehen.

 

Ich möchte euch auffordern, geht hinaus in die Natur. Aber mit der nötigen Sorgfallt. 

Die Natur ist etwas wudervolles. Solange wir sie auch nutzen können.

Christian Lötscher

Naturfotograf aus dem Seetal

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