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Die Milchstrasse am frühen Sonntagmorgen

Letzten Sonntag waren wir mit unseren Mädels schon früh unterwegs. Unser Wecker ging um 01.00 Uhr und wir standen "voller Motivation" auf. Nach gut zwei Stunden Schlaf, wollte ich erst einmal nach draussen, um zu sehen ob sich das ganze überhaupt lohnt. Mit der Hoffnung von einem klaren und sternenerfüllten Himmel versuchte ich mein erstes Bild direkt auf dem Balkon zu machen.


Die Milchstrasse von meinem Balkon aus.

Da auch ich erst noch wach werden musste, ist dieses Bild nicht perfekt geworden. Allerding war es dann doch besser als erwartet. Dafür, dass das Licht, das aus dem Wohnzimmer schien, den Balkon überstrahlte und ich die Kamera nur mit meinem Ministativ auf den Balkontisch stellte, war ich sehr zufrieden mit dem Bild. Beim ersten Versuch hatte ich noch nicht mal die Schärfe eingestellt.


Ist es doch schon einige Zeit her, seit ich das letzte Mal die Milchstrasse abgelichtet habe. Bevor wir mit dem Fotoverein im Juli auf Milchstrassenjagt gehen, wollte ich im Vorfeld nochmals Erfahrungen sammeln.


Also machten wir uns um 01.45 Uhr Richtung Michaelskreuz in Root auf.

An der Kapelle angekommen, versuchte ich gleich meine ersten Bilder. Michaelskreuz ist eigentlich nicht meine erste Wahl für die Milchstrassenfotografie.Zu Viele Lichter befinden sich rundherum und leider konnte ich die Kapelle noch nie mit der Milchstrasse zusammen fotografieren. Ich wollte dem Bauern nicht das hohe Gras runter trampen.

Allerdings wollten wir mit den Mädchen nicht allzu weit gehen, da wir nicht wussten wie gut es gehen würde und so hatten sie noch eine schöne Aussicht Richtung Zuger See.


Noch gut eine Stunde konnten wir die Milchstrasse erkennen, bevor die Dunkle Nacht endete und der Tag langsam erwachte. In dieser Zeit habe ich einige wenige Bilder der Milchstrasse machen können.

Milchstrasse Michaleskreuz

Man konnte bereits auf den Bildern erkennen, dass wir viel zu nah an den Dörfern und Städte waren. Gerade im oberen Bild könnt ihr die Lichtverschmutzung am rechten Horizont sehr gut erkennen. Trotzdem war es ein gelungener Morgen. Mit den Kindern so etwas zu erleben, ist immer eine schöne Erfahrung. Die Eine fotografierte selber und die Ältere hielt Ausschau nach Sternschnuppen. Natürlich wollten sie auch noch den Sonnenaufgang erleben. Also warteten wir bis es langsam 05.31 Uhr wurde.


Cham, Steinhausen, Zug

Mit Tee und Kaffee hielten wir uns warm, bis es immer heller wurde und die Sonne langsam über dem Horizont erschien. Bis kurz vor Sonnenaufgang waren wir Mutterseelen alleine an dem Hügel. Bis dann kurz davor doch einige Personen vorbeischauten um die Sonne zu begrüssen.


Zu diesem Zeitpunkt wollte ich einmal mein Teleobjektiv (200-600mm) in der Landschaftsfotografie versuchen. Die Bilder sind nichts Atemberaubendes. Aber manchmal muss man einfach mal etwas versuchen.


So konnten wir ein wundervoller Sonntagmorgen erleben und freuten uns allerdings auch, als wir dann um 07.00 Uhr nochmals ins Bett konnten.



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