Mein Weg in die Fotografie...

Aktualisiert: 15. März



Heute möchte ich euch etwas über meinen Weg in die Fotografie erzählen.

Nun ich könnte jetzt sagen, dass ich schon als Kind immer gerne fotografiert habe und sich dies bis heute nicht geändert hat. Dies stimmt so aber nicht ganz. Klar ich habe schon immer gerne mit einer Kamera hantiert. Dies hatte aber mehr den Hintergrund, dass mich alles was Technisch war faszinierte. Egal ob Lego, Ferngesteuerte Autos, Computer oder auch Fotoapparate.


Ich hatte immer wieder verschiedene Kameras. Aber viel fotografiert hatte ich trotzdem nicht. Irgendwann, kaufte ich mir dann eine Spiegelreflexkamera. Eine Nikon D90. Da begann mein erstes Interesse, an der Fotografie.


Fuchs im Tierpark Goldau
Eines der ersten Bilder mit der D90.

Ich habe mich das erste Mal mit der technischen Funktion der Fotografie auseinandergesetzt und in der Migros Klubschule den Grundkurs und den Fortgeschrittenen Kurs Fotografie gemacht.

Nun wusste ich theoretisch wie man fotografiert, aber wirklich umgesetzt habe ich es doch nicht. Es wurde einfach mal alles fotografiert. Tiere im Zoo, Familienfeste, Natur, Städte, Ausflüge und Reisen. Die Bilder wurden besser aber mehr auch nicht.


Als dann die Geburt meiner Tochter anstand, verkaufte ich allerdings mein gesamtes Equipment. Mit einem Kind hätte ich doch keine Zeit mehr zum Fotografieren und die Ausrüstung sollte genutzt werden. Also erhielt jemand anders eine Chance in die Fotografie einzusteigen.


2016 kam dann die Wende.

Ich wollte für eine grosse Wanderung mit meinem Vater, eine neue Kamera. 170Km zu Fuss von Eschenbach LU nach Scuol. Zum Fotografieren kam ich aber nicht wirklich viel. Allerdings wollte ich nach der Reise, an einem Morgen den Sonnenaufgang fotografieren. Da ich aber viel zu früh unterwegs war, versuchte ich einfach Mal ein paar Bilder in der Nacht zu machen und war plötzlich überrascht, wie viele Sterne man mit einer Kamera festhalten konnte.


Eschenbach
Mit diesem Bild wurde mein Interesse richtig geweckt.

Genau dieses Bild fesselte mich von nun an, an die Fotografie. Ich informierte mich über das Internet und über Bucher intensiv mit der Materie und lernte immer mehr dazu.

Von nun an war ich nicht mehr am Fotografieren, wenn ich unterwegs war, sondern ich war unterwegs um zu fotografieren.


Nach drei Jahren mit meiner Sony a6000, kam ich langsam an die Grenzen der Kamera an. Ich merkte was ich mit meiner Kamera machen möchte und was ich von einer Kamera nutzen wollte. Also endschied ich mich für ein Upgrade auf die Sony AIII.


Arnisee
Meine Zeit in der Landschaftsfotografie

Mit dieser Kamera war ich von 2019 an in der Landschaftsfotografie unterwegs. Ich stand in der Nacht auf um zu meinen Bildern zu kommen oder übernachtete im Zelt auf den Bergen. Allerdings wurde bei diesen Nächten mein Schlafsack stehst vernachlässigt. Meistens blieb ich bis um 00.00 Uhr Wach und stand dann um 02.00 Uhr wieder auf um den Sternenhimmel und besonders die Milchstrasse zu fotografieren.


Dann kam Corona.

Im Jahr 2020 war seit 2016 das Jahr, in dem ich bei weitem am wenigsten fotografiere. Ganz ehrlich, Corona war nicht der einzige Grund. Mir fehlte einfach die Motivation und so war dies ein Jahr der Fotografischen Pause.


Als ich dann 2021 meine Kamera wieder einmal hervorbrachte, begann mein Fotojahr.

Krähe
Januar 2021

In den ersten Monaten des Jahres,

entdeckte ich die Vogelfotografie für mich. Ich fing an mich für Tiere zu interessieren, die mir vorhin gar nichts sagten. Aber die Mischung aus Vögel zu finden diese zu unterscheiden und am besten noch im Flug zu erwischen, packte mich immer mehr.



Es sollte das Jahr werden, in dem ich die meisten Bilder gemacht habe. 1'182 Bilder habe ich gemacht. und dabei sind dies nur die Bilder, die ich am Schluss bearbeitet habe. Zählt man die gelöschten Bilder dazu, wird die Zahl schnell mal um das Vier- bis Fünffache höher (oder auch mehr;-).

In diesem Jahr habe ich sehr viele Vogelarten das erste Mal "bewusst" gesehen und wieder sehr viele neue Aspekte der Fotografie kennengelernt. Wenn ich mir heute die Bilder anschaue, die ich vor einem Jahr gemacht habe und Bilder die ich heute mache, sehe ich bereits sehr grosse vorschritte. Ich bin noch nicht dort angekommen wo ich hinwill, aber ich denke das werde ich auch nie. Es gibt immer etwas Neues zum Lernen und zu verbessern. Genau, dass macht für mich auch einen grossen Teil der Fotografie aus.

Ausserdem gibt es noch viele Arten von Fotografie die alle Ihre interessanten Seiten haben. Makrofotografie, Tierfotografie, Personenfotografie, Produktefotografie und so weiter...


Wir leben in einer interessanten Zeit, in der wir für unser Hobby eine Menge Informationen im Internet finden. So habe ich mir einen grossen Teil der Fotografie selbst beigebracht.

Aber der grösste Lerneffekt in der Fotografie gibt einem immer noch das Fotografieren selber. Nur wenn man bereit ist aufzustehen und nach draussen in die Natur zu gehen, gibt es schöne Bilder.

Also geht raus in die Natur und lernt so viel Ihr könnt.


zwei Haubentaucher erfreuen sich am Frühling
Zur Zeit eines meiner besten Bilder

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