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Bildkritik

Letzte Woche habe wir im Fotoverein Sempach begonnen, uns mit dem Thema Bildkritik zu beschäftigen. Daher dachte ich dies wäre ebenso auch ein Thema, dass ich in meinem Blog erwähnen könnte.


Aussicht vom Horben
Aussicht vom Horben

Viele Hobbyfotografen scheuen sich vor einer Bildkritik. Wir geben uns mühe ein Bild auf die Kamera zu bringen und investieren anschliessend noch einiges an Zeit am Computer, um das Beste aus unseren Bildern heraus zu hohlen.

Warum also sollten wir anschliessend anhören, was an dem Bild nicht passt?


Hier müssen wir immer zwei Fragen stellen.

  1. Wie hat mein gegenüber mir etwas Mitgeteilt?

  2. Hat er recht?


Konstruktive Kritik kann einem immer weiterhelfen. Aber nur, wenn sie auch gut gemeint ist. Wenn ich von jemandem Kritisiert werde, der mich nur runtermachen will. Gebe ich ihm nicht noch die Genugtuung, um sich stark zu fühlen. Wenn eine Kritik allerdings ehrlich und freundlich gemeint ist, nehme ich mir immer gerne die Zeit, mein Bild zu hinterfragen. Nur wenn ich erkenne wie andere meine Bilder sehen, kann ich auch besser werden. So kann ich auch verstehen, dass ein Bild anderen vielleicht nicht so gefällt wie ich das gerne hätte.


Eisvogel
Eisvogel

Es gibt aber auch Kritik, die bei einem Bild gar nicht machbar gewesen wären und es gibt Kritik die man leicht hätte umsetzen können. Aber eine Kritik kann grundsätzlich meistens helfen ein besserer Fotograf zu werden.


Natürlich darf man aber seine Bilder nicht schlecht reden lassen. Jeder Fotograf kennt sein Bild am besten. Ob es die Situation bei der Aufnahme, die gewünschte Bildaussage oder einfach den Stil des Fotografen ist. Nur der Fotograf kann entscheiden, ob eine bekommene Kritik für ihn hilfreich war oder nicht.


Aber der grösste Fehler den er machen könnte, wäre eine Kritik gedankenlos zu ignorieren.

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